Tipps: Sport und Gesundheit
Alle Tipps in dieser Rubrik:- "Welche Sportart ist die gesündeste für mich?"
- "Welche Sportschuhe soll ich mir kaufen?"
- "Wir wärmen uns vor dem Fußballtraining immer intensiv auf."
- "Ich dehne mich immer direkt vor Beginn des Wettkampfs."
- "Der Fußpilz liebt es warm und feucht."
"Welche Sportart ist die gesündeste für mich?"
Die Antwort auf diese Frage ist ganz leicht: Treiben Sie den Sport, der Ihnen liegt und der Ihnen Spaß macht. Dann haben Sie die besten Chancen, Ihre "guten Vorsätze" auch durchzuhalten. Keiner wird über längere Zeit ärztlich verordnete Übungen durchhalten, wenn er sich regelmäßig dazu zwingen muss. Im Übrigen darf man nicht unterschätzen, dass Sport neben dem positiven Trainingseffekt für den Kreislauf und der Osteoporoseprophylaxe positive Auswirkungen auf das seelische Gleichgewicht des Menschen hat. Nur wenige Ärzte halten Sport für schädlich (Dr. Kant gehört allerdings dazu). Auch Winston Churchill, Zigarre rauchender ehemaliger britischer Premierminister wird meist falsch zitiert mit seiner Äußerung "First of all- no sports". Damit war nur gemeint, dass Churchill Leistungssport ablehnt und nicht "exercises". Bei aller Begeisterung sollte man in zunehmendem Alter allerdings von Kontaktsportarten (Fußball, Handball, Basketball) Abschied nehmen und sich einen anderen Sport suchen. Im Alter besonders geeignet: Jogging, Wandern, Schwimmen (im Warmwasser). Wenn Sie dazu Fragen haben, sprechen Sie mit Ihrem Sportarzt. (ka.)
"Welche Sportschuhe soll ich mir kaufen?"
Beim Sportschuh sollten Sie nicht sparen. Gerade bei Laufsportarten ist der Schuh das wichtigste (und einzige) Sportgerät. Wichtige Kriterien sind vor allem die Stabilität der Konstruktion, ein atmungsaktives Obermaterial und eine gute Fersendämpfung. Nicht auf jeden Fuß passt ein Konfektionsmodell. Bei Fehlstellungen der Füße, z. B. Plattfüßen, Knickfüßen o.ä. benötigen Sie evtl. zusätzlich noch eine Maßeinlage. Für Sportschuhe gibt es besonders dünne Sporteinlagen, die man gegen die Einlegesohle der Schuhe austauschen kann. Wenden Sie sich an einen Orthopäden oder Chirurgen, der Ihnen passgerechte Einlagen verordnen wird.
Wenn Sie nicht Wert auf das allerneueste Design legen, empfehlen wir als Schnäppchen die Auslaufmodelle namhafter Sportschuhhersteller zu kaufen, die sich meist nur äußerlich von der aktuellen Linie unterscheiden. (ka.)
"Wir wärmen uns vor dem Fußballtraining immer intensiv auf."
Ein guter Vorsatz! Allerdings wird leider häufig immer noch unter "Aufwärmen" ein bisschen Joggen, zwei oder drei Spurts und dann reichlich Torschüsse verstanden. Das ist auch gar nicht verkehrt, wenn nur das Dehnen nicht zu kurz kommt. Die häufigste Ursache von Muskelproblemen bei Freizeitfußballer sind Muskelverkürzungen, die auf ungenügendes Dehnen zurückzuführen sind. Fragen Sie den Trainer oder Masseur nach den geeigneten Dehnübungen vor allem für die Beinmuskulatur. (ka.)
"Ich dehne mich immer direkt vor Beginn des Wettkampfs."
Beim Wettkampf ist es etwas anders als im Training. Für eine Höchstleistung benötigt die Muskulatur nämlich eine gewisse Vorspannung. Gerade bei Kurzzeitbelastungen, z. B. beim Sprint, wäre es daher nicht so sinnvoll, kurz vor dem Wettkampf intensive Dehnübungen durchzuführen. Dies sollte dann ca. 1 Stunde früher erfolgen. Also bitte rechtzeitig mit der Vorbereitung des Wettkampfs anfangen - wie die Profis. (ka.)
"Der Fußpilz liebt es warm und feucht."
Dies trifft natürlich nicht nur für Sportler zu. Aber die feuchte und schwitzige Atmosphäre beim Sport bietet ideale Wachstumsbedingungen für den Befall vor allem der äußeren Zehenzwischenräume. Die Gefahr der direkten Ansteckung wird überschätzt. Es ist eher das warme und feuchte Milieu, das die Bedingungen für das Wuchern der Pilze schafft. Daher bitte immer die Zehenzwischenräume gut abtrocknen und vor allem Luft dran lassen. Luftdurchlässiges Schuhwerk ist wichtig (Achtung bei Gummistiefeln, nicht zu lange tragen). Und wenn es doch mal zu einer Pilzbesiedung kommt (Nässen, Jucken, Brennen, Hautrötung), bitte den Arzt aufsuchen. Die nässenden Wunden bieten auch Bakterien eine Eintrittspforte, und das kann sehr gefährlich werden. (ka.)
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· Zuletzt geändert am 04.02.2010

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